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Das NSA-”Enthüllungs-”Theater, Syrien und Mursis Sturz

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Das Snowdon-TamTam wird immer lächerlicher (Snowden, willst du mich heiraten?). Wie im Falle von Wikileaks fallen auch alternative Medien auf die Geheimdienst-Operation herein.

Wenn weltweit die Presse über den Fall Snowdon berichtet, wird sie dazu angewiesen, so etwas passiert nicht zufällig. Der Fall Snowdon ist ein Täuschungsmanöver, ein sogenannter “limited hangout“.

“Alle Versuche, die Öffentlichkeit über die Dynamiken von Täuschungsoperationen aufzuklären, kollidieren unvermeidlich mit den Erinnerungen an die jüngsten erfolgreichen Beispiele dieser Techniken in den Gehirnen von Millionen Menschen. Für viele dieser Menschen ist Snowden schlecht durchschaubar, eben weil sie darauf beharren, er sei das jüngste Beispiel von Zivilcourage in einer Reihe von Entwicklungen, welche Daniel Ellsberg und Julian Assange einschließen; beide werden von Heerscharen naiver Leute immer noch als echte Herausforderer einer repressiven Regierung angesehen.”

Und so kommen wieder ganz schreckliche Wahrheiten ans Tageslicht, obwohl doch klar sein dürfte, dass die Internationale Finanz- und Kriegstreiber-Mafia uns seit Jahrzehnten ausspioniert und dabei den jeweils letzten Stand der Technik einsetzt.

Nach Angaben der “angesehenen” deutschen Zeitung “Die Welt” arbeitet der [von den Zionisten ausgeplünderte] Konzern Deutsche Post, welcher der “deutschen” Postholding Deutsche Post DHL untersteht, mit den US-Geheimdiensten zusammen. Der US-amerikanische Staat erhalte nicht nur Informationen über Sender und Empfänger von Postlieferungen aus Deutschland in die USA, sondern auch die über die inländischen Postsendungen der BRD…

Quelle: http://german.ruvr.ru/news/2013_07_07/Massenmedien-setzen-NSA-Enthullung-fort-6188/

Na sowas! Die Methoden der NSA sind gewiss pervers. Aber eben nichts Neues. Vielmehr Augenmerk sollte man auf Syrien richten, denn wenn das Land direkt von den USA angegriffen wird, droht der ganz große Krieg, ein erklärtes Ziel der Armageddonisten. Dann brauchen wir uns auch keine Gedanken mehr um den Datenschutz zu machen.

Niederlage der Terroristen in Al Kusair

Die erste “Enthüllung” Snowdons – die keine war – fand bezeichnenderweise am 5. Juni statt, genau an dem Tag, als die Rebellenfestung al-Kusair von der syrischen Armee und der Hisbollah befreit wurde. Die Neocons, die AIPAC-Zionisten und die von den Zionisten unterwanderten Regierungen in London und Paris sind in Panik, da eine vollkommene Vernichtung ihrer Todesschwadronen in Syrien droht. Das würde ihre weiteren Destabilisierungspläne in Afrika, im Nahen und Mittleren Osten, in Russland und nicht zuletzt in Europa gefährden.

Alle Chemiewaffen-Vorwürfe und unwiderlegbaren Beweise, die milliardenschweren Lieferungen von Waffen und dass Einschleusen von zehntausenden von Terroristen durch die NATO-Gang und die Golfstaaten nach Syrien, all das viele Geld und das Eingreifen Israels haben nichts gebracht. Und so erhob sich schon kurz vor dem Fall von al Kusair wieder eine großes Geschrei und die Forderung nach einer Intervention der USA.

Snowdon als Provokateur von Spannungen

Die Erscheinung von Snowdens etwas ausgeleiertem Material im Londoner Guardian war das Startsignal für einen Kritikhagel der gekauften Presse (Spying Scandal: Obama Owes Us an Explanation) an Obama.

Bald darauf beschuldigte Snowden die USA und die Briten, vor vier Jahren Teilnehmer des G20-Gipfels abgehört zu haben. Dadurch geriet Obama offensichtlich bei seinem Händel mit Hollande und Cameron, die auf das Syrien-Abenteuer drängten, in die Defensive.

Snowden beschuldigte die NSA weiterhin, Ziele in China zu hacken; auch hier wieder keine Überraschung für erfahrene Beobachter, aber tauglich zum Anheizen der sino-amerikanischen Spannungen. Im Laufe der Zeit könnte sich Snowden immer mehr als Provokateur von Spannungen zwischen Washington and Peking herausstellen. Wenn er nicht zwischendrin heiraten will.

Obama, von dem man halten kann, was man will, stellte sich bisher allen Bewegungen für eine militärische Intervention der USA in Syrien entgegen. Die NSA-Leaks-Täuschungsoperation schwächt eindeutig die Stellung des Präsidenten im nationalen und internationalen Rahmen. Schon musste er öffentlich verstärkte Waffenlieferungen der USA für die “Rebellen” verkünden.

Versuchte Palastrevolte durch Kerry am 12. Juni

Kerry, ein Mitglied der kriminellen Organisation Skull & Bones, versuchte laut Webster Tarpley und Bloomberg-News am 13. Juni 2013 einen Coup, um die sofortige Bombardierung Syriens durch das Pentagon nach dem Fall von Al-Kusair durchzusetzen. Er stieß auf die entschiedene Ablehnung des Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs Martin Dempsey, der den Wahnsinn noch einmal verhindern konnte.

Kerry hat bereits signalisiert, dass er noch aggressiver und ruchloser dabei vorgehen wird, das US-Programm zur Zerstörung von souveränen und unabhängigen Nationen durchzusetzen, als seine Vorgängerin Killery Clinton. Die im Fadenkreuz stehenden Nationen sollen durch Mikro-Staaten, Mini-Staaten, Rumpfstaaten, gescheiterte Staaten, Kriegsfürsten und Chaos ersetzt werden. Dementsprechend will Kerry die Hilfe für die syrischen Rebellen erhöhen, die sein eigenes Außenministerium auf der Terrorliste stehen hat.

Sogar in einem Millionärsclub wie dem US-Senat ragt Kerry als der reichste Senator hervor. Sein Vater Richard Kerry war Beamter im Auslandsdienst im US-Außenministerium und mit den Vereinten Nationen befasst. Kerrys Großeltern väterlicherseits, der schlesische Fritz Kohn und die in Budapest geborene Ida Löwe waren Juden aus den Vororten Wiens in Österreich-Ungarn, die in die USA auswanderten und Anfang des 20. Jahrhunderts den katholischen Glauben annahmen. Dabei änderten sie ihren Namen von Kohn zu Kerry, wobei sie den Namen zufällig einer Landkarte von Irland übernahmen. So geht jedenfalls die Mär.

John Kerrys Stammbaum ist bemerkenswert und das anfängliche Geld für seine Erziehung kam von seiner Mutter, die eine geborene Rosemary Isabel Forbes war. Die Forbes-Familie kam Mitte des 18. Jahrhunderts in Massachusetts an, also weitaus später als viele der Bostoner Brahmanen.

Aber Ralph Bennett Forbes heiratete bald Margaret Perkins, die Tochter der berüchtigten Familie, welche die Firma Perkins & Co. kontrollierte. Diese wiederum war eine der handverlesenen Firmen, die mit der Britischen Ostindienkompanie am Opiumhandel von Indien nach China und dem Transport von chinesischem Tee nach Europa und Nordamerika partizipieren durfte.

Dank dieser strategischen Heirat waren die Forbes direkt mit den Familien der Cabots, der Cushings und anderen verbündet. [Vielleicht auch mit den Sassoons?, Anm. d.Ü.]

Ralph Bennett Forbes arbeitete für das Perkins-Syndikat als Opium-Laufbursche. Sein Sohn, John Murray Forbes, war einst eine der dominanten Personen der ausländischen Clique, welche das chinesische Kaiserhaus kontrollierten.

Gordon Duff widerspricht in einem Artikel der Behauptung, dass Kerry eine Bombardierung Syriens gefordert habe und wäscht diesen dermaßen rein, dass man unterstellen könnte, Duff tat dies nur, um die Geschichte noch mehr an die Öffentlichkeit zu bringen.

Wie auch immer, die Bombardierung Syriens fand (bis jetzt) nicht statt.

Mursis Sturz und der “Dschihad” gegen Syrien

Die “Irish Times” berichtet in ihrer Ausgabe vom Sonntag, den 7. Juli 2013, unter dem Titel “Morsi role at Syria rally seen as tipping point for Egypt army” darüber, dass das ägypische Militär über den Weg Morsis bei seinem Regiment über Ägypten besorgt war. Als Morsi am 15. Juni an einer Kundgebung vor islamistischen Hardlinern auftrat, und einen “Heiligen Krieg” gegen Syrien forderte, brachte dies das Fass laut Quellen aus dem Militär zum Überlaufen.

Auf der Kundgebung benutzten sunnitische Kleriker das Wort “Ungläubige”, um die Schiiten, Alawiten und andere nicht-islamische Glaubensrichtungen zu denunzieren, welche sich vor Assad stellen und welche sich gegen Morsi in Ägypten stellen.

Die Ungeheuerlichkeit, eine arabische Nation wie Ägypten zu einem Krieg gegen eine Brudernation aufzurufen, dürfte bei einen Großteil der ägyptischen Offiziere Empörung hervorgerufen haben. Auch solche Eskapaden, wie die Ernennung eines Terroristen zum Gouverneur der Provinz Luxor oder das Kriegsgeschrei gegen Äthiopien haben Morsis Position untergraben, der mit seiner von London gesteuerten Muslimbruderschaft Ägypten in einen verheerenden Krieg im Nahen und Mittleren Osten verwickeln sollte.

Insofern ist der Sturz Morsis ein Zeichen der Hoffnung.

Hier eine interessante Analyse von Webster Tarpley über die gegenwärtige Lage in Ägypten und Syrien.

Quelle:

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